Projekte Berlin: Projektstart der „Gartenstadt Karlshorst“ mit 1.200 Wohnungen

19.01.2012 Autor: Kategorie: Schlagzeilen

Berlin: Projektstart der „Gartenstadt Karlshorst“ mit 1.200 Wohnungen

Visualisierung „Gartenstadt Karlshorst“ / Foto: (c) WPK

Wohnungsbau in Berlin: Projektstart der „Gartenstadt Karlshorst“ mit 1.200 Wohnungen. Heute fiel der Startschuss für eines der größten Wohnbauprojekte Berlins. Im Bezirk Lichtenberg entsteht auf historisch bedeutsamem Gelände, eingebettet in die Villenkolonie Karlshorst und das Landschaftsschutzgebiet Biesenhorster Sand, die “Gartenstadt Karlshorst”. Hier werden auf einer 24 Hektar großen, ehemals militärisch genutzten Fläche unter Einbezug bestehender Baudenkmäler rund 1.200 neue Wohnungen errichtet. Unter Federführung des international renommierten Architekten Prof. Klaus Theo Brenner entsteht eine neue „grüne Stadt“ aus Stadtvillen, Townhouses und Geschosswohnungen.

„Die Gartenstadt Karlshorst bietet ihren neuen Bewohnern ein besonderes Wohnumfeld – moderner Wohnkomfort trifft hier auf ein Stück Berliner Geschichte“, erklärt Sören Schwaar, Projektleiter der WPK Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH. Als Teil der Unternehmensgruppe Eisen ist die Gesellschaft für die Entwicklung des Projektareals verantwortlich.

Auf dem ehemaligen Militärflughafen, unweit des S-Bahnhofs Berlin-Karlshorst und direkt am zukünftigen Landschaftsschutzgebiet Biesenhorster Sand gelegen, entstehen auf einem 241.000 Quadratmeter großen Areal bis 2016 ca. 1.200 neue Wohnungen. In unterschiedlichsten Haus- und Wohnungstypen, wie z.B. Stadtvillen, Hofhäusern und freistehenden Einfamilienhäusern, erleben die Bewohner ein neues städtisches Wohnen im Grünen. Die Architektur der Bebauung und die Gestaltung des öffentlichen Raumes fügen sich harmonisch in das gewachsene Karlshorster Villenviertel und dessen grüne Umgebung ein.

Die denkmalgeschützten Bestandsbauten ergänzen dabei nicht nur die Szenerie dieses historischen Ortes – sie werden zu neuem Leben erweckt. Die alten Flugzeughallen aus Betonfertigteilen werden zu Wohnhäusern umgebaut und in dem klassizistisch anmutenden Bunker werden zukünftig Ausstellungen stattfinden. Darüber hinaus ist die Errichtung einer Kita für etwa 90 Kinder vorgesehen. Der Start der Baumaßnahmen ist für Sommer dieses Jahres geplant.

Das städtebauliche Konzept der Gartenstadt Karlshorst folgt dem von dem Briten Ebenezer Howard im Jahr 1898 entworfenen Modell der „Garden City“, damals ein Referenzmodell für „gutes Wohnen“ – mit städtischem Charakter, jedoch viel Grün. „Die Gartenstadt Karlshorst knüpft bewusst an die Tradition der Gartenstadt als „grüne Stadt“ an und versteht sich gleichzeitig als Gegenmodell zum aufgelösten Siedlungsbau auf der grünen Wiese,“ so Prof. Klaus Theo Brenner, der sowohl für den Masterplan als auch für die gesamte Gebäudeplanung verantwortliche Architekt. „Die Gartenstadt Karlshorst stellt hinsichtlich baulicher und räumlicher Eigenschaften das Idealbild einer Gartenstadt dar: Häuser mit Vorgärten begrenzen den öffentlichen Raum, der durch markante Straßenkreuzungen, Plätze und öffentliche Grünflächen akzentuiert wird. Trotz einer großen Vielfalt an Haustypen wird im Ganzen eine gewisse Harmonie und Einheit angestrebt – durch Farben und alle verwendeten Materialien.“

Offizieller Vertriebsstart für das Projekt ist der 1. Februar 2012. Doch schon jetzt liegen erste Reservierungen vor. Die Vertriebsgesellschaft der Gartenstadt Karlhorst, Böttge & Born Immobilien, richtet sich auf einen großen Zulauf ein. „Karlshorst konnte in jüngster Zeit einen großen Bevölkerungszuwachs erfahren. Insbesondere Familien mit Kindern schätzen die Vorzüge dieser attraktiven Wohnlage. Wir erwarten Anfragen vor allem aus Karlshorst und dem Bezirk Lichtenberg, aber auch aus anderen Bezirken Berlins sowie aus ganz Deutschland und gehen davon aus, dass nach dem Baustart im März dieses Jahres die Objekte zügig verkauft werden.“