Mehr Umsatz, weniger Aufträge für Brandenburger Baubetriebe im Januar 2012. In den Betrieben des Bauhauptgewerbes im Land Brandenburg mit 20 und mehr Beschäftigten stieg im Januar 2012 der baugewerbliche Umsatz um gut ein Fünftel (+20,5 Prozent) auf 112,8 Millionen EURO im Vergleich zum Januar 2011. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Zu berücksichtigen ist dabei die überwiegend milde Witterung dieses Januars und der zusätzliche Arbeitstag gegenüber Januar 2011 sowie die höhere Anzahl der befragten Betriebe im Januar 2012 (342) gegenüber Januar 2011 (325). Sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau trugen alle Sparten zur Umsatzsteigerung im betrachteten Monat bei. Im Hochbau erhöhten sich die Umsätze im Januar 2012 insgesamt um 21,1 Prozent, der Tiefbau erzielte insgesamt eine Umsatzsteigerung um 19,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
In den befragten Betrieben wurden im Januar 2012 Auftragseingänge in Höhe von 97,0 Millionen EURO gemeldet, 28,2 Prozent weniger als noch im Januar 2011. Im Hochbau sanken die Auftragseingänge im Januar 2012 insgesamt um über ein Viertel gegenüber Januar 2011 (–27,6 Prozent), nur der Wohnungsbau konnte eine Steigerung der Aufträge um 27,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verbuchen. Auch die Auftragseingänge im Tiefbau gingen insgesamt um über ein Viertel zurück (–28,9 Prozent); hier meldete nur die Sparte „sonstiger Tiefbau“ um 44,5 Prozent höhere Auftragseingänge gegenüber Januar 2011. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilt, ist die Zahl der im Bauhauptgewerbe im Land Brandenburg Beschäftigten im Januar 2012 um 4,0 Prozent auf 15.794 tätige Personen gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Die Entgeltsumme erhöhte sich um 16,5 Prozent und wies 34,6 Millionen EURO aus. Der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigten stieg um 15,8 Prozent auf 7.145 EURO. Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden (1,2 Millionen) erhöhte sich im betrachteten Monat arbeitstäglich bereinigt um 8,6 Prozent.
