Deutsche Wohnen schließt erstes Quartal 2012 erfolgreich ab

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11.05.2012 Autor: Kategorie: Immobilien Nachrichten

Deutsche Wohnen schließt erstes Quartal 2012 erfolgreich ab

Deutsche Wohnen schließt erstes Quartal 2012 erfolgreich ab / Foto (Bestandsobjekt in der Prießnitzstraße, Berlin-Pankow): (c) Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen hat im ersten Quartal 2012 einen Konzerngewinn von 14,4 Millionen Euro verzeichnet und damit ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr ( 8,5 Millionen Euro) um rund 70 Prozent gesteigert. „Dank des verbesserten Ergebnisses aus der Wohnungsbewirtschaftung und aufgrund von Zukäufen ist die für uns wesentliche Ergebniskennzahl Funds from Operations (FFO, ohne Verkauf) weiter um 21 Prozent gestiegen“, erklärt Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen AG.

Der Verschuldungsgrad (Loan to Value Ratio) hat sich mit 54,9 Prozent gegenüber dem 31. Dezember 2011 trotz der Aufnahme von Fremdkapital für Immobilienzukäufe nicht erhöht. Der Unternehmenswert, gemessen als EPRA NAV, belief sich zum Stichtag auf 12,01 je Aktie (31. Dezember 2011: 11,84 je Aktie).

Die durchschnittliche Vertragsmiete der in den letzten zwölf Monaten im Vermietungsbestand der Kernregionen befindlichen Einheiten (Like-for-like-Vergleich) ist im Jahresvergleich um 3,6 Prozent auf 5,70 Euro/qm (Vorjahr: 5,50 Euro/qm) gestiegen. Parallel stieg auch die Neuvermietungsmiete im preisfreien Vermietungsbestand der Kernregionen überproportional auf monatlich durchschnittlich 6,89 Euro/qm, sodass sich das Mietpotenzial im Vermietungsbestand der Kernregionen weiter auf 21,7 Prozent erhöht hat. Der Leerstand konnte hier im Like-for-like-Vergleich von 1,9 Prozent auf 1,5 Prozent nochmals reduziert werden.

Für Instandhaltungen und Modernisierungen wurden im ersten Quartal 2012 insgesamt 7,7 Millionen Euro aufgewendet (Vorjahreszeitraum: 7,5 Millionen Euro).

Im Geschäftsbereich Verkauf beträgt das Transaktionsvolumen 98,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 58,0 Millionen Euro) oder 1.823 Einheiten. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Immobilien als Anlageform für Eigennutzer und Kapitalanleger wurden im Bereich der Einzelprivatisierung in den ersten drei Monaten 2012 bereits 460 Einheiten bkundet. Unter Berücksichtigung der Überhänge aus dem Geschäftsjahr 2011 ergibt sich hier eine Transaktionsgröße von insgesamt 1.003 Einheiten. Im Rahmen des institutionellen Verkaufs konnten 820 Einheiten überwiegend in strukturschwachen Regionen veräußert werden, von denen 368 Wohnungen aufgrund des Nutzen- und Lastenwechsels zum Stichtag bilanzwirksam berücksichtigt sind. Damit erhöht sich der Anteil der Bestände in den Kernregionen auf 94 Prozent.

Die positive Entwicklung des ersten Quartals bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr 2012 hinsichtlich einer Steigerung des nachhaltigen FFO auf 55 Millionen Euro, ohne die Berücksichtigung weiterer Zukäufe.