Kauf- und Mietpreise für Immobilien in Deutschlands Millionenmetropolen Berlin, Hamburg und München extrem gestiegen.
In den deutschen drei Millionenmetropolen Berlin, Hamburg und München sind die Preise für den Erwerb von Wohnungseigentum deutlich gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Immobilienportals. Immobilienscout24 im Auftrag des Magazins “Focus” (Onlineausgabe). Wie das Nachrichtenmagazin berichtet, stiegen demnach in den letzten fünf Jahren die Kaufpreise für Immobilien in bevorzugten Lagen in Berlin bis zu 26 Prozent, in München um 22 Prozent und in Hamburg um 18 Prozent.
Auch die Quadratmeterpreise für Mietwohnungen haben laut der Analyse in den drei Großstäden seit dem Jahr 2007 extrem zugelegt. In der Hauptstadt sind demnach die Mieten um bis zu 19 Prozent, in der Isarmetropole um bis zu 11 Prozent und in der Hansestadt um bis zu 17 Prozent gestiegen.
Zwar seien zum Teil einzelne Marktpreise bereits überhitzt, heißt es in dem Artikel, in der Regel würden Immobilieninteressenten in mittleren bis guten Lagen mit dem Kauf einer Wohnung aber nichts falsch machen, wenn sie vorher die Wohnungspreise vergleichen.
Das Nachrichtenmagazin hat außerdem 78 Städte untereinander verglichen. In den meisten Landeshauptstädten sind die Preise ebenfalls gestiegen, so das Ergebnis. Außerhalb der Hauptstadt existiert aber ein durchwachsenes Bild. So fallen in Teilen Nordrhein-Westfalens, etwa in Hagen, Siegen oder Wuppertal, die Preise von Reihenhäusern. In bayerischen Städten steigen sie dagegen noch an. Der Leiter Immobilienbewertung des Immoportals, Michael Kiefer, riet in “Focus”: “Nur dort kaufen, wo auch die Mieten steigen.”
