Die 11. Fachkonferenz der Initiative Immobilien-Aktie (IIA) sendet eine positive Botschaft zur Entwicklung der Immobilienmärkte.
Die Fundamentalwerte, auf denen die Branchenentwicklung beruht, zeigen, dass die Immobilienwirtschaft weiterhin auf eine intakte Entwicklung hoffen darf, auch wenn sich die Konjunktur abkühlt. Das meldet die 11. Fachkonferenz der Initiative Immobilien Aktie (IIA) am gestrigen Mittwoch, 19.10.2011. „Die Immobilienkonjunktur läuft der Konjunktur anderer Branchen nach, deshalb wird die Aufschwungphase noch über das Jahr 2011 hinausgehen. Zudem ist die Nachfrage ausländischer Investoren nach deutschen Immobilien ungebrochen“, betont Alexander Dexne, CFO der alstria reit AG und IIA-Vorstandsvorsitzender..
Der Fokus der Anleger und der Marktteilnehmer war in den letzten Wochen sehr auf die Entwicklung der Kapitalmärkte und den dortigen Turbulenzen gerichtet. Auch die Immobilienaktien konnten sich dem Abschwung nicht entziehen: So hat der DIMAX im Jahr 2011 bislang 12 Prozent verloren. Gleichzeitig ist der DAX jedoch um 18 Prozent gefallen. Die Immobilienaktien schlagen sich damit besser als der Gesamtmarkt.
Zudem ist unsicher, wie sich die Verfügbarkeit von Fremdkapital entwickeln wird. Die derzeitig diskutierte Regulierung der Finanzmärkte wie Basel III könnte zu einer weiteren Anspannung der Finanzierungssituation führen und sich damit negativ auf die weitere Entwicklung auswirken. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses setzt sich deshalb auch dafür ein, dass die Politik die bisher ergriffenen Regulierungsvorhaben daraufhin überprüft, ob sie notwendig, aber auch ausreichend seien, das System krisenresistenter zu machen.
Zudem dürfen die Regulierungsvorhaben nicht nur mit der Finanzwirtschaft diskutiert werden. „Der ZIA tritt gemeinsam mit dem BDI dafür ein, dass die Finanzwirtschaft in erster Linie ihre Dienstleistungsfunktion für kapitalsuchende Unternehmen wahrnimmt“, sagt Mattner. „Nur dann besteht ein Grund für staatliche Rettungsmaßnahmen.“
