Knapp 6 Prozent mehr Umsatz für Berliner Baubetriebe im ersten Quartal 2012. Von Januar bis März 2012 stieg der baugewerbliche Umsatz in den Betrieben des Berliner Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr tätigen Personen gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 5,9 Prozent auf 420,8 Millionen Euro, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt.
Auch die Auftragseingänge erhöhten sich im ersten Quartal des Jahres 2012 um fast ein Viertel (+23,3 Prozent) gegenüber dem Vorjahresquartal; wobei die Zuwächse der verbuchten Januar-Auftragseingänge die rückläufige Entwicklung in den Monaten Februar und März überkompensierte. Die Zahl der Beschäftigten lag mit durchschnittlich 10.846 tätigen Personen pro Monat im betrachteten Zeitraum um 2,2 Prozent über der des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Somit stieg der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigten im betrachteten Zeitraum um 3,6 Prozent auf insgesamt 38.801 Euro.
Auf den Baustellen wurden 2,6 Millionen Arbeitsstunden geleistet, das waren arbeitstäglich bereinigt 4,6 Prozent weniger als im ersten Quartal 2011. Das Bauhauptgewerbe Berlins erwirtschaftete im März 2012 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 152,9 Millionen Euro, das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Wobei die Umsätze im Tiefbau insgesamt im März 2012 gegenüber 2011 leicht um 3,1 Prozent sanken, hier entwickelte sich nur der Straßenbau positiv (+12,4 Prozent). Dagegen wurden im Hochbau insgesamt um 6,8 Prozent höhere Umsätze erzielt, hier wies nur der öffentliche Hochbau ein Umsatzminus auf (–10,2 Prozent).
Im März 2012 meldeten die auskunftspflichtigen Betriebe des Berliner Bauhauptgewerbes um knapp ein Fünftel weniger Auftragseingänge als noch im März 2011 (–19,9 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten stieg im betrachteten Monat um 3,0 Prozent auf 10.885 tätige Personen. Die Entgelte blieben im März 2012 gegenüber März 2011 annähernd gleich (–0,2 Prozent) und betrugen 27,3 Millionen Euro. Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden (1,0 Millionen) stieg im arbeitstäglichen Vergleich um 1,7 Prozent.

