Die Mietpreise für Wohnraum sind in Deutschlands einhundert größten Städten in den vergangenen fünf Jahren im Schnitt um sieben Prozent angestiegen. Das berichtet die “Bild”-Zeitung (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf eine Auswertung der Hamburger F+B-Immobilienberatung. Untersucht wurden die Preise für eine 75 Quadratmeter große Wohnung mit einem Baualter von 10 Jahren, bei einer normalen Ausstattung und einem normalen Zustand. Spitzenreiter mit einer Preissteigerung um 21,6 Prozent von 7,40 Euro/qm im Monat (2006) auf 9,00 Euro/qm im Monat (2011) ist Hamburg. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Trier und Ingolstadt. Dort haben sich die Mieten um 19,4 Prozent beziehungsweise 18,1 Prozent verteuert.
Laut dem Ranking belegt die Hansestadt mit einer Miethöhe von 9,00 Euro/qm im Monat bei Neuvermietung damit zur Zeit den neunten Platz. München steht mit 11,90 Euro/qm im Monat auf Platz eins, die Preissteigerung in den letzten fünf Jahren fiel allerdings deutlich niedriger aus wie in Hamburg. Knapp über 12 Prozent haben sich die Mieten seit 2006 in der Isarmetropole verteuert.
In anderen großen Städten wie Berlin, Frankfurt (Main), Düsseldorf, Stuttgart oder Köln sind die Mieten im Schnitt zwischen rund 6 Prozent und 16 Prozent gestiegen. Bei der Hälfte der einhundert größten Städten kam es zu Mietpreissteigerungen zwischen 1,6 Prozent und etwas über 6 Prozent. Lediglich in Zwickau, so die Zeitung, gab es einen Rückgang um 2,10 Prozent zu verzeichnen. Das Ranking über die Mietpreissteigerungen und die Miethöhen bei Neuverträgen gibt es bei www.bild.de.
