Baubetriebe in Berlin und Brandenburg auf Erfolgskurs: Berliner und Brandenburger Baubetriebe im Jahr 2011 weit über Vorjahresniveau. In den Betrieben des Berliner und Brandenburger Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten stieg der baugewerbliche Umsatz im Jahr 2011 im Vergleich zu 2010 stark an. Die Berliner Baubetriebe konnten beim baugewerblichen Umsatz einen Zuwachs um 13,7 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro verzeichnen. Bei den Brandenburger Baubetrieben gab es beim baugewerblichen Umsatz sogar eine kräftige Steigerung um 15,9 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilte.
Berliner Baubetriebe mit einem Auftragsplus von 6,7 Prozent
Das Volumen der Auftragseingänge erhöhte sich um 6,7 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro; die Zahl der durchschnittlich im Jahr 2011 im Bauhauptgewerbe Beschäftigten lag um 6,4 Prozent (11 000 Beschäftigte) über der des Vorjahres. Die Entgelte (Löhne und Gehälter) wuchsen dabei um 7,2 Prozent und wiesen 357,3 Millionen Euro aus. Der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigten betrug im betrachteten Jahr 186.552 Euro, das sind 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden (12,5 Millionen) stieg in Berlin gegenüber 2010 arbeitstäglich bereinigt um über ein Fünftel (+22,6 Prozent). Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilt, ging das Jahr 2011 mit kräftig gestiegenen Umsätzen und einem deutlichen Zuwachs der Auftragseingänge für das Bauhauptgewerbe zu Ende.
In den befragten Betrieben des Bauhauptgewerbes stieg der Umsatz im Dezember 2011 um über ein Drittel (+33,9 Prozent) auf 235,7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresmonat. Während im Tiefbau im betrachteten Monat sogar 63,7 Prozent mehr Umsätze verbucht wurden, erzielte der Hochbau insgesamt 9,0 Prozent höhere Umsätze. Die Auftragseingänge erhöhten sich kräftig um 18,6 Prozent auf 150,9 Millionen Euro. Auch die Zahl der Beschäftigten stieg um 4,9 Prozent auf durchschnittlich 11.446 Euro im Dezember 2011 gegenüber Dezember 2010. Demzufolge übertraf der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigten im Dezember 2011 mit 20588 Euro um 27,7 Prozent den Wert des Vorjahresmonats. Die Entgelte (31,8 Millionen Euro) stiegen im letzten Monat des Jahres 2011 um 12,7 Prozent; die Anzahl der geleisteten betrug Arbeitsstunden betrug 1 Million und erhöhte sich im arbeitstäglichen Vergleich kräftig um 38,8 Prozent gegenüber Dezember 2010.
Brandenburger Baubetriebe: Auftragsplus von 9,3 Prozent
Auch die Auftragseingänge verbesserten sich um 9,3 Prozent und erreichten im Jahr 2011 ein Volumen von 1,9 Mrd. EUR. Die Zahl der Beschäftigten konnte sich im Jahr 2011 nur leicht um 2,9 Prozent auf durchschnittlich 16 213 tätige Personen erhöhen. Der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigten stieg im Jahr 2011 gegenüber 2010 stark um 12,6 Prozent auf durchschnittlich 12.260 Euro. Auch die Entgelte (Löhne und Gehälter) entwickelten sich gegenüber dem Vorjahr positiv und wuchsen im Jahr 2011 um 7,8 Prozent auf 460,5 Millionen Euro. Auf den Baustellen des Landes Brandenburg wurden 21,6 Mill. Arbeitsstunden geleistet, das ist arbeitstäglich bereinigt eine Erhöhung um 13,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilt, ging das Jahr 2011 mit kräftig gestiegenen Umsätzen und einem leichten Zuwachs der Auftragseingänge für das Bauhauptgewerbe zu Ende. Die befragten Betriebe des Brandenburger Bauhauptgewerbes erzielten im Dezember 2011 gegenüber dem Vorjahresmonat um fast die Hälfte (+45,7 Prozent) höhere Umsätze (271,0 Millionen Euro ). Die Auftragseingänge erhöhten sich im Dezember 2011 gegenüber Dezember 2010 nur leicht um 2,7 Prozent) auf einen Wert von 143,4 Millionen Euro. Während sich die Zahl der Beschäftigten im Dezember 2011 nur vergleichsweise geringfügig um 3,1 Prozent auf 16.699 Euro erhöhte, lag der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigten mit durchschnittlich 16.229 Euro um über einem Drittel (+41,4 Prozent) über dem Wert des Vorjahresmonats. Auch die Entgelte stiegen im betrachteten Monat kräftig um 14,0 Prozent auf 43,1 Millionen Euro gegenüber Dezember 2010. Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden lag bei 1,5 Millionen und damit im arbeitstäglichen Vergleich um mehr als die Hälfte über dem niedrigen Wert des Vorjahresmonats.
