Wohngebiet an der Paul-Gerhardt-Allee nimmt Gestalt an – Ideenwettbewerb der Städte- und Landschaftsplaner abgeschlossen: Jury vergibt ersten Preis an “Palais Mai” aus München bestehend aus den Architekten: Ina-Maria Schmidbauer, Patrick von Ridder, Peter Scheller zusammen mit lohrer hochrein Landschaftsarchitekten. Der Ideenwettbewerb für das neue innerstädtische Wohngebiet an der Paul-Gerhardt-Allee ist entschieden. Wie die aurelis als einer der Grundeigentümer der zu entwickelnden Fläche mitteilt, vergab die Jury den ersten Platz an den Entwurf von „Palais Mai“ und lohrer hochrein Landschaftsarchitekten aus München.
Auf dem 34 Hektar großen Areal, das an den Nymphenburger Schlosspark grenzt und derzeit noch als Gewerbegebiet genutzt wird, entstehen bis zu 2.000 Wohnungen für ca. 4.400 Einwohner. Darüber hinaus sind ein Quartierszentrum mit ca. 5.000 m2, Einzelhandelsflächen, eine Jugendspielfläche mit rund 6.000 m2 und ein großer Park mit ausgedehnten Grünflächen geplant. In dem zentrumsnahen Wohngebiet ist außerdem eine Grundschule vorgesehen. Die aurelis geht derzeit davon aus, dass es rund zwei Jahre dauern wird, bis im Rahmen der Bauleitplanung endgültig Baurecht geschaffen ist. Baubeginn wäre dann voraussichtlich 2014, somit könnten die ersten Einwohner 2015 einziehen.
Für den städtebaulichen Ideenwettbewerb, den die Grundstückseigentümer in enger Abstimmung mit den Planungsbehörden der Stadt München und dem Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing vorbereitet hatten, wurden insgesamt 13 Entwürfe eingereicht. Auslober waren neben der aurelis die Berdux Liegenschaften GmbH, die Verwaltungsgesellschaft Berduxstraße, die BLV Objekt Pasing GmbH sowie die Artec-A GmbH.
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die Preisträger überzeugten durch sehr prägnante städtebauliche Lösungen mit hohen Wohn- und Freiraumqualitäten“, so Norbert Wögler, Leiter der Projektentwicklung der aurelis in München. Die Jury prämierte jeweils einen ersten und einen zweiten Platz sowie fünf Anerkennungen aus allen eingesendeten Entwürfen. Der zweite Platz ging an das Büro „03 Architekten“, namentlich: Andreas Garkisch, Karin Schmid, Michael Wimmer und Irene Burkhardt als Landschaftsarchitektin.
Der prämierte Entwurf von „Palais Mai“ sieht die Integration von großzügigen Freiräumen für die Wohnhäuser vor, sowie die Nutzung von natürlichen Aufschüttungen als Lärmschutz, die sich ideal in die Landschaft einfügen. Die Jury führte in ihrer Begründung an: „Durch das weite Abrücken von den Bahngleisen entstehen angenehme Freiräume vor den Wohnhäusern, die wiederum wohlproportionierte städtische Flächen formen. Insgesamt stellt der Entwurf einen sehr guten Beitrag zur gestellten Aufgabe dar. Er wird die Grundlage für ein unverwechselbares neues Quartier in München bilden. Die Arbeit des Büros „Palais Mai“ wird ausdrücklich als Grundlage für die Weiterentwicklung des Quartiers empfohlen“.
Bei dem neuen Wohngebiet an der Paul-Gerhardt-Allee handelt es sich um den letzten noch zu entwickelnden Teilbereich der „Zentralen Bahnflächen“ zwischen Pasing und dem Hauptbahnhof in München.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich demnächst im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung von der Qualität aller Wettbewerbsbeiträge selbst überzeugen. Ab Donnerstag, 21. Juni, stehen alle Entwürfe und Modelle drei Wochen lang im Pasinger Rathaus, Landsberger Straße 486, zur Ansicht bereit.

